PhysX-Karte von BFG im PCGH-Labor

Diskutiere und helfe bei PhysX-Karte von BFG im PCGH-Labor im Bereich Hardware im Windows Info bei einer Lösung; "Physik" heißt der neue Hype der Branche. Während Nvidia und Havok mittels Havok-FX, Ati mit direkter Hardwarenutzung (DPP) und Microsoft mit... Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von Caveman, 9. Mai 2006.

  1. Caveman
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    PhysX-Karte von BFG im PCGH-Labor


    "Physik" heißt der neue Hype der Branche. Während Nvidia und Havok mittels Havok-FX, Ati mit direkter Hardwarenutzung (DPP) und Microsoft mit DirectPhysics ihre Lösungen präsentieren, existieren bereits erste echte Hardwarebeschleuniger.

    Die BFG-Karte mit dem darauf eingesetzten Ageia-Chip läuft mit folgenden Spezifikationen:
    - Ageia-Chip (125 Millionen Transistoren in 130 Nanometer Fertigung, 13,4x13,65 Millimeter)
    - 128 MByte GDDR3-RAM (Samsung-BGA-Chips mit 2,0ns Zugriffszeit)
    - 367 MHz Speichertakt
    - 11,7 GByte/s Speicherbandbreite
    - 20 GFLOP/s

    Die Rechenleistung liegt laut Ageia zwar nur bei rund 20 GFLOPs (zum Vergleich: Moderne Grafikchips bieten etwa das fünfzehnfache an theoretischer Rechenleistung), läßt sich aber deutlich besser für Physikberechnungen nutzen. Das liegt daran, daß die interne Struktur des Chips genau für diese Art von Berechnungen ausgelegt ist, während zum Beispiel Grafikchips durch ihre SIMD-Auslegung der Quad-Pipelines bei bestimmten Berechnungen, besonders im Physikbereich allein dadurch 75 Prozent ihrer Leistung verschenken.

    Mit dem PhysX-Beschleuniger, der mit einem Ageia-Chip ausgestattet ist, bracht BFG eine der ersten Lösungen in Europa auf den Martk. Die PCI-Steckkarte wird mit aktiver, blau leuchtender Kühlung und einem vierpoligen 5,25"-Stromanschluss samt passendem Netzteiladapter geliefert. In der originellen Verpackung finden sich neben der Karte selbst noch die obligatorische Treiber-CD, eine CD mit PhysX-Demos und eine großformatige, gefaltete Installationsanleitung in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch.

    Die Karte wird zur Zeit lediglich von einem Spiel, Ghost Recon Advanced War Fighters, unterstützt. Hier haben wir die Karte in Zusammenarbeit mit einem FX-60-Prozessor und einer Radeon X1900 XTX in einer anspruchsvollen Szene mit mehreren Gegnern, Schusswechsel und Explosionen vermessen. Durch die zusätzlichen Explosions- und Einschuss-Partikel kostet der Einsatz dieser so genannten Effekt-Physik je nach Auflösung zwischen 8 und 12 Prozent an Leistung gegenüber der schlichteren und optisch weniger anspruchsvollen Standardversion (s. Screenshots)

    Um die Fähigkeiten des PhysX-Prozessors weiter zu demonstrieren, liefert BFG auf der CD ein simples Baller-Spiel namens "Hangar of Doom" mit. Dieses, auf der Unreal-Engine-3 basierende, etwas lieblos gestaltete 1-Level-Spiel läßt Sie als Spieler in einem Hangar mittels Pistole oder stationärer Flak sowohl etliche Fässer und Kisten als auch anfliegende Gegner abschiessen. Anfänglich lagen die Fps bei etwa 50 Bildern pro Sekunde. Nachdem man allerhand Verwüstung im Hangar anrichtete, brach die Fps-Rate allerdings auf etwa 33 Fps auf unserer Geforce 7900 GTX ein.

    Eine weitere Demo, nämlich die zu Rise of Legends, erbrachte keine optischen oder leistungsmäßigen Unterschiede in unseren Benchmarks - ob mit oder ohne PhysX-Prozessor. Die Vollversion soll auf jeden Fall PhysX-Prozessoren unterstützen.

    Zu guter letzt existiert noch Cell-Factor: Combat Training. Dieser futuristische Shooter startet ohne PhysX-Karte erst gar nicht und stellt somit eine etwas andere Art der Unterstützung dar. Hier konnte man ohne Rücksicht auf PhysX-lose Computer programmieren. Die Physik liegt daher auch auf einem ganz anderen Niveau, als bei den anderen genannten Spielen oder Demos. Hier ist die Physik ein integraler Bestandteil des Gameplays. Die mit PSI-Kräften ausgestattete Spielfigur kann Objekte durch die Gegend bewegen und damit, wie mit anderen Waffen, Schaden an Gegnern oder anderen Objekten anrichten. Alternativ kann man, wie im vorliegenden Multi-Player-Level, Gegner einfach von der Plattform schubsen. Zusätzlich wird in Cell-Factor auch noch eine Flüssigkeits- und Stoff-Physik geboten. Im Wind hängende Fahnen oder Segel reagieren realistisch auf "Interaktion mit Objekten" (Objekte wie Kugeln oder per PSI-Kraft geschleuderte Kisten und Fässer). Die Flüssigkeitssimulation wird aktuell für austretende Körperflüssigkeiten nach virtueller, körperlicher Interaktion mit gegnerischer Munition genutzt. Im direkt auf PhysX-Nutzung abgestimmten Cell Factor ist die Performance der Karte auch deutlich besser. Selbst bei größeren Explosionen mit vielen durch die Luft wirbelnden Partikeln, Gegenständen und Bruchstücken bleibt die FPS-Rate meist im spielbaren Bereich jenseits der 25 Fps.
    <a target="_self" href="http://www.pcgameshardware.de/?article_id=468721&page=3" class="linkblack">
    Mit der PhysX-Karte von BFG kann Physik in Spielen in bisher nicht gekannter Manier genutzt werden - wie Cell Factor demonstriert. Bei Spielen, die die Karte und den darauf befindlichen Chip nicht von vornherein unterstützen und auch das Gameplay entsprechend auslegen, wird es bei einer reinen Effekte-Physik mit zusätzlichen Trümmerteilen bei Explosionen oder hübscheren Raucheffekten bleiben.

    Quelle
    PhysX in Aktion
    Unterstützte Spiele
     
  2. User Advert


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